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Dienstag, 25. August 2026

Eine schaurige Geschichte, die Grusel und Geheimnisse mit humorvollen Alltagsszenen verbindet

Letizia und der unheimliche Fluch

Martina Wildner (Autor*in)

  • Altersempfehlung: ab 10 Jahren
  • ISBN: 978-3-407-79057-6
  • Erscheinungstermin: 16.07.2026
  • Seiten: 208
  • Verlag: Beltz & Gelberg

Covertext

Wilma Malatesta lebt in einer morbiden Villa an einem malerischen See. Dort begegnet sie dem seltsamen Mädchen Letizia, die behauptet, bald sterben zu müssen, weil ein Fluch auf ihrer Familie liege. Wilma glaubt nicht an Spuk. Doch je tiefer sie forscht, desto nebliger werden die Geheimnisse um die mysteriöse Familie Lombroso. Bis Wilma selbst um ihr Leben fürchten muss.

Rezension 

Die junge Wilma zieht mit ihrer Familie nach Italien, nachdem ihre Eltern dort eine Arbeitsstelle angeboten bekommen haben. Kaum angekommen, wird ihr jedoch klar, dass hier etwas nicht ganz zu stimmen scheint. Warum darf sie nicht lange mit dem anderen Mädchen Letizia zusammen sein? Und warum redet diese dauernd davon, dass sie wegen eines Fluches bald sterben wird?

Während sich Wilmas Familie langsam einlebt, versucht sie, Letizia zu helfen. Gemeinsam stellen die beiden Nachforschungen zu dem Fluch an. Dabei kommen immer mehr Hinweise über die Familie ihrer Freundin ans Licht. Als Wilma Letizia von ihren Entdeckungen erzählen möchte, ist es jedoch schon fast zu spät. Kann sie ihre Freundin noch retten? Oder wird der Fluch doch noch zuschlagen und alles zerstören?

Letizia und der unheimliche Fluch von Martina Wildner hat mir sehr gut gefallen. Gerade jetzt, wo es auf den Herbst zugeht, war dieser kleine schaurige Roman eine schöne Geschichte für dieses Wetter.

Das Buch erzeugt sofort eine düstere und unheimliche Atmosphäre. Gleichzeitig bleibt immer eine gewisse Unsicherheit, weil man nie genau weiß, ob es den Fluch wirklich gibt.

Wilma ist die treibende Figur der Geschichte. Sie möchte ihre neue Freundin nicht aufgeben, auch wenn sie selbst immer mehr an den Fluch glaubt. Doch auch die Nebenfiguren waren sehr gut ausgearbeitet. Wilmas Vater ist eine sehr sympathische Figur. Mit seiner guten Stimmung und seinen Witzen lockert er die ansonsten geheimnisvolle Atmosphäre immer wieder etwas auf. Auch Wilmas kleiner Bruder bringt mit seinem typischen Kleine-Brüder-Verhalten ein wenig Normalität in die Handlung.

Gerade diese schöne Mischung aus normalen und lustigen Alltagsszenen und den gruseligen Szenen sorgt meiner Meinung nach dafür, dass die Geschichte nie zu unheimlich wird.

Ich würde das Buch ab etwa 10 oder 11 Jahren empfehlen. Es kommt ein bisschen darauf an, wie gut man Gruselbücher mag und wie viel Grusel man verträgt.

Für Euch gelesen, zusammengefasst und empfohlen

Henry Rumbelle

Montag, 16. März 2026

Spannende Abenteuer mit Zeitreisen, Freundschaft und Herz

Jahrmarkt der Zeitreisenden

Der verlorene Schlüssel 



Lena Hach (Autor*in)
  • Altersempfehlung: ab 11 Jahren
  • ISBN: 978-3-407-75255-0
  • Erscheinungstermin: 19.03.2026
  • Seiten: 240
  • Verlag: Belz & Gelberg

Covertext

Liv will nicht aufgeben. Sie sucht nach einem neuen Portal – und nach Jaro. Als ihre Hoffnung schwindet, taucht plötzlich ein bekanntes Gesicht aus Jaros Zeit auf dem Jahrmarkt auf: Benedikt, ein Gauner von einst.
Er kennt die alten Wege und hilft ihr, das Portal zu öffnen. Liv reist in Jaros Zeit, doch der Preis ist hoch: Ihre Erinnerung ist lückenhaft. Noch schlimmer: Sie hat vergessen, wer Jaro ist.
Eine gefährliche Reise durch die Zeit – und ein Kampf um Liebe und Vertrauen beginnt!

Rezension 

Im zweiten Band von „Jahrmarkt der Zeitreisenden“ geht die Geschichte von Liv und Jaro direkt spannend weiter. Nachdem sich die beiden auf sehr schmerzhafte Weise trennen mussten, ist Liv völlig verzweifelt. Der Kristall ist zerstört, das Karussell kaputt und damit scheint auch jede Möglichkeit verschwunden zu sein, wieder durch die Zeit zu reisen und Jaro zu sehen.

Doch plötzlich beginnt die Zeit zu flimmern und Benedikt taucht auf – ein Junge aus Jaros Zeit, der eigentlich gar nicht in Livs Gegenwart sein dürfte. Er erzählt, dass er durch einen Traum und eine Seifenblase hierhergekommen ist. Für Liv ist sofort klar: Das muss sie auch versuchen. Also wagt sie selbst den Versuch, im Traum zu Jaro zu reisen. Aber wie so oft läuft nicht alles nach Plan und plötzlich steht viel mehr auf dem Spiel als nur ihre eigene Reise durch die Zeit.

Mir hat auch der zweite Band richtig gut gefallen. Besonders spannend fand ich die Idee mit dem Flimmern der Zeit, das sich immer weiter ausbreitet. Auch Livs Gedächtnislücken beim Zeitspringen waren ein interessantes Element, weil man als Leser immer wieder miträtselt, was eigentlich passiert ist.

Sehr berührend fand ich außerdem, wie Liv und Jaro trotz aller Schwierigkeiten weiter für ihre Ziele kämpfen. Gerade Jaro hat mich in diesem Band besonders beeindruckt, weil man noch mehr über seinen Charakter erfährt – vor allem, als er eine sehr schwierige Entscheidung treffen muss.

Ein echtes Highlight war für mich auch die Enthüllung der Zeithüterin, dieser geheimnisvollen Frau, die schon im ersten Band immer wieder auftauchte. Man merkt richtig, wie sich alles auf diesen Moment zuspitzt.

Das Ende hat mir am besten gefallen. Es ist bittersüß, weil klar wird, dass man manchmal etwas opfern muss, egal wie sehr man sich ein Happy End wünscht. Genau deshalb bleibt die Geschichte noch lange im Kopf.

Ich kann das Buch allen empfehlen, die den ersten Band mochten oder spannende Abenteuer mit Zeitreisen, Freundschaft und Herz lieben. Für mich war es eine richtig schöne und aufregende Geschichte.

Für Euch gelesen, zusammengefasst und empfohlen

Henry Rumbelle

Eine emotionale Fortsetzung, die begeistert

Fleur de Lavande Gabriella Santos de Lima Altersempfehlung: ab 16 Jahren ISBN: 978-3-7432-1885-7 Er...