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Freitag, 29. August 2025

Ein richtig starkes Buch

Sorry, aber ich bleibe


Alessandro Barbaglia (Autor*in) 

  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • ISBN: 978-3-570-31731-0
  • Erscheinungstermin: 13.08.2025
  • Seiten: 160
  • Verlag: WoowBooks

Covertext

Es braucht nur eine Person, die dir zeigt, dass du nicht allein bist. 

Nachdem Zeno in der Schule sehr schlimm gemobbt wurde, prasseln auch im Schulchat lauter schreckliche Hassnachrichten von unbekannten Absendern auf ihn ein. Er will sich nur noch zu Hause verkriechen. Doch da ist eine Nummer, von der jemand immer wieder etwas Nettes schreibt. Zeno versucht, die unbekannte Person abzuwimmeln, aber sie ist beharrlich: »Sorry, aber ich bleibe«, schreibt sie und stellt sich als Luna vor. Es ist der Beginn einer besonderen Freundschaft zwischen zwei Fremden. Per Text- und Sprachnachrichten sprechen Zeno und Luna über alte Filme, den Mond und das Leben. Doch ein Geheimnis bleibt: Wer ist Luna wirklich?

Rezension 

Also, das Buch „Sorry, aber ich bleibe“ hat mich echt überrascht. Schon die Form ist total anders als sonst: Die ganze Geschichte wird über WhatsApp-Nachrichten erzählt und am Ende gibt’s noch ein paar längere E-Mails. Klingt erst mal komisch, aber es passt mega gut, weil wir ja eh ständig über Chats reden. Dadurch fühlt sich das Ganze super echt und realistisch an fast so, als würde man selber im Chat mitlesen.

Die Hauptfigur ist Zeno. Er wird in einem Schulchat übel gemobbt: dauernd Beleidigungen, Spott, Hassnachrichten. Er zieht sich immer mehr zurück und denkt schon, er ist komplett allein. Aber dann schreibt plötzlich Luna: „Sorry, aber ich bleibe.“ Und das verändert alles. Luna ist die Einzige, die zu ihm hält, und zeigt ihm, dass nicht alle gegen ihn sind.

Aus ein paar Nachrichten wird schnell mehr: Zeno und Luna schreiben sich nachts über alles Mögliche wie Mangas, alte Filme, den Mond oder einfach übers Leben. Manchmal witzig, manchmal richtig ernst. Ich fand das mega schön, weil es so nah dran ist an echten Gesprächen und man sofort merkt, wie die beiden sich näherkommen.

Das Coole ist, dass es nicht nur um Mobbing geht. Zwischendurch geht es auch um richtig große Fragen: Wer bin ich eigentlich? Was ist Freundschaft? Wofür lohnt es sich, zu kämpfen? Aber das wirkt nie kompliziert oder langweilig, sondern steckt in kurzen, einfachen Sätzen, die voll ins Herz gehen.

Man merkt total, dass der Autor weiß, wie Jugendliche wirklich schreiben. Kurze Nachrichten, manchmal Missverständnisse, dann wieder längere Pausen. Genau so läuft es ja auch im echten Leben. Das macht das Ganze extrem authentisch.

Am Ende gibt es noch ein paar E-Mails, wo die beiden ihre Geschichte reflektieren. Manche finden das vielleicht zu erklärend, ich fand es aber ganz okay, weil man dadurch nochmal sieht, was alles passiert ist.

Für mich ist „Sorry, aber ich bleibe“ ein richtig starkes Buch. Es geht um Mut, Freundschaft und darum, dass manchmal schon eine einzige Person reicht, um dein Leben zu ändern. Es macht betroffen, aber auch Hoffnung – und genau das finde ich wichtig. 💬✨

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