Donnerstag, 29. Oktober 2026

Workshop mit Dominik Jell

Vom leeren Blatt zum eigenen Manga: Unser Workshop mit Dominik Jell

Wie entsteht eigentlich ein Manga? Und kann man auch selbst lernen, solche Figuren zu zeichnen? Genau das wollten wir gemeinsam mit rund 60 Jugendlichen herausfinden. Deshalb haben wir vom Leseclub Club der anonymen Bookoholiker am 8. Oktober 2026 den Mangaka Dominik Jell nach Altenburg eingeladen.

Erst einmal ging es in die Bibliothek

Unser Vormittag begann in der Stadtbibliothek Altenburg. Dort haben wir den


Jugendlichen zuerst unseren Leseclub vorgestellt und erzählt, was wir eigentlich alles machen. Denn bei uns wird nicht nur gelesen. Wir schreiben Rezensionen, stellen Bücher auf Instagram und unserem Blog vor, besuchen Buchmessen und organisieren Veranstaltungen mit Autorinnen, Autoren und anderen Menschen aus der Buchwelt.

Anschließend haben wir uns die Stadtbibliothek genauer angesehen. Bei einem kleinen Rundgang konnten die Jugendlichen verschiedene Bereiche kennenlernen. Besonders interessant war natürlich die Jugendbibliothek, in der wir uns gemeinsam mit Manga, Comics und Graphic Novels beschäftigt haben.

Aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen diesen drei Begriffen? Darüber haben wir gesprochen und uns verschiedene Beispiele aus den Regalen angesehen. Dabei wurde schnell klar, dass Geschichten nicht immer nur aus langen Texten bestehen müssen. Auch Bilder können unglaublich viel erzählen.

Uns war dabei besonders wichtig zu zeigen, dass Lesen ganz unterschiedlich aussehen kann. Ob Roman, Manga, Comic, Graphic Novel oder Hörbuch: Jeder hat andere Interessen und Vorlieben. Und genau das ist auch bei uns im Leseclub völlig in Ordnung.

Wir haben außerdem eine kleine anonyme Umfrage durchgeführt. Darin wollten wir wissen, was Jugendliche gerne lesen, wo sie neue Bücher entdecken und was sie sich vielleicht von einem Jugendleseclub wünschen würden. Auf die Auswertung sind wir schon sehr gespannt!

Ein echter Mangaka zu Besuch


Nach unserem Besuch in der Bibliothek ging es weiter zur Volkshochschule Altenburger Land. Dort wartete Dominik Jell auf uns.

Dominik zeichnet schon seit seiner Kindheit und hat seine Leidenschaft inzwischen zum Beruf gemacht. Er arbeitet als Mangaka, Illustrator und Tätowierer.

Vielleicht kennt ihr einige seiner Manga schon. Mit „Mortalis“ hat er zwei ziemlich düstere Horrorgeschichten veröffentlicht. In seiner vierbändigen Reihe „Crossing Borders“ geht es dagegen um Themen wie Mobbing, Verlust, psychische Probleme und Ausgrenzung. Seine aktuelle Reihe „Revolt“ spielt in einer dystopischen Zukunft und beschäftigt sich unter anderem mit Umweltzerstörung, sozialer Ungleichheit und dem Widerstand gegen mächtige Konzerne.

Wir fanden es spannend, wie unterschiedlich seine Geschichten sind und dass Manga so viele verschiedene Themen behandeln können.

Dominik hat uns erzählt, wie er überhaupt zum Mangazeichnen gekommen ist, wie seine ersten Werke veröffentlicht wurden und wie der Alltag eines Mangaka aussieht. Dabei haben wir auch erfahren, wie schwierig es sein kann, in Japan als Mangazeichner erfolgreich zu werden und langfristig davon zu leben.

Jetzt durften wir selbst zeichnen!

Nach den vielen Informationen wurde es endlich praktisch. Alle bekamen einen Zeichenblock und einen Stift und dann ging es los.


Dominik zeigte uns Schritt für Schritt, wie man ein Manga-Gesicht zeichnet. Angefangen haben wir mit einem einfachen Kreis. Daraus wurden nach und nach ein Kopf mit den richtigen Proportionen, Augen und Gesichtskonturen.

Natürlich durfte auch die sogenannte „Jawline“ nicht fehlen. Das ist die Kieferkontur und wir haben an diesem Tag definitiv ein neues Wort gelernt!

Manche von uns waren mit ihren ersten Versuchen schon ziemlich zufrieden, andere mussten ein paarmal neu anfangen. Aber genau darum ging es ja. Wir wollten ausprobieren, wie Manga entstehen, und selbst einmal erleben, wie viel Arbeit schon hinter einer einzigen Figur steckt.

Dominik hat uns alles verständlich erklärt und gezeigt, worauf wir beim Zeichnen achten müssen. Dabei konnten wir auch Fragen stellen und bekamen Tipps für unsere eigenen Zeichnungen.

Und dann gab es noch eine richtig tolle Überraschung: Dominik hat für jeden von uns eine kleine persönliche Zeichnung angefertigt und unterschrieben!

Damit hatten wir am Ende nicht nur unsere eigenen Manga-Gesichter im Zeichenblock, sondern auch alle einen echten Jell zum Mitnehmen.

Lesen kann so viel mehr sein


Für uns als Bookoholiker war dieser Tag etwas Besonderes. Wir konnten nicht nur einen Künstler kennenlernen, dessen Manga wir teilweise schon kannten, sondern auch vielen anderen Jugendlichen zeigen, was wir als Leseclub machen.

Wir finden es wichtig, dass Manga, Comics und Graphic Novels genauso ernst genommen werden wie andere Bücher. Schließlich erzählen sie Geschichten, beschäftigen sich mit wichtigen Themen und machen vielen Jugendlichen Lust aufs Lesen.

Besonders schön war für uns, dass an diesem Tag nicht nur zugehört wurde. Wir konnten miteinander reden, Fragen stellen, Neues ausprobieren und am Ende sogar etwas Selbstgezeichnetes mit nach Hause nehmen.

Vielleicht hat der Workshop ja bei einigen die Lust geweckt, selbst mehr zu zeichnen oder einmal einen eigenen Manga zu entwickeln. Und vielleicht schaut auch jemand von den Teilnehmenden demnächst bei uns im Leseclub vorbei. Wir würden uns freuen!

Ohne Unterstützung wäre das nicht möglich gewesen

Natürlich konnten wir diesen Tag nicht allein organisieren. Deshalb möchten wir uns ganz herzlich bei allen bedanken, die uns unterstützt haben.


Ein großes Dankeschön geht an Dominik Jell, der sich viel Zeit für uns genommen, unsere Fragen beantwortet und uns gezeigt hat, wie Manga entstehen. Besonders die persönlichen Zeichnungen am Ende waren eine tolle Überraschung.

Wir bedanken uns außerdem bei der Stiftung für benachteiligte Kinder und Jugendliche (gefördert durch Rotary Club und Lions Club im Altenburger Land) und bei den Literanauten des Dachverbands Jugendliteratur e. V. (DJL) für die Unterstützung unserer Veranstaltung. Die Literanauten sind ein Peer-to-Peer-Projekts des DJL und werden durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die PwC-Stiftung und die Waldemar-Bonsels-Stiftung gefördert.

Ein ebenso herzliches Dankeschön geht an die Volkshochschule Altenburger Land, in der wir unseren Workshop durchführen konnten, und an die Stadtbibliothek Altenburg. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben uns beim Bibliotheksprogramm unterstützt und dafür gesorgt, dass wir den Jugendlichen auch diesen Teil unserer Buchwelt zeigen konnten.

Dank dieser Unterstützung konnten wir gemeinsam mit rund 60 Jugendlichen einen spannenden und kreativen Vormittag verbringen.

Und wer weiß? Vielleicht saß an diesem Tag ja schon der nächste Mangaka unter uns.

Euer Club der anonymen Bookoholiker

In Altenburg zu Gast - Anna Dimitrova

Anna Dimitrova zu Gast beim 

Club der anonymen Bookoholiker

Was passiert, wenn rund 70 Schülerinnen und Schüler, eine Autorin, jede Menge Bücher und die Bookoholiker aufeinandertreffen? Ein ziemlich besonderer Vormittag rund ums Lesen, Schreiben und Geschichtenentdecken.

Am 6. Oktober 2026 war die Autorin und Drehbuchautorin Anna Dimitrova auf Einladung des Clubs der anonymen Bookoholiker zu Gast in Altenburg.

Los ging es allerdings nicht gleich mit der Lesung, sondern zunächst in der Stadtbibliothek Altenburg. Da dort für alle Teilnehmenden gleichzeitig kaum Platz gewesen wäre, wurden die Schulklassen in Gruppen aufgeteilt.

Erst einmal: Bücher entdecken

Für die Bookoholiker ging es gemeinsam mit einem Teil der Jugendlichen direkt in die Jugendbibliothek. Und wenn man schon einmal zwischen so vielen Büchern steht, kann man die Gelegenheit schließlich nutzen.

Wo findet man eigentlich ein bestimmtes Buch? Wie kann man sich in einer Bibliothek orientieren? Und was gibt es in einer Jugendbibliothek außer klassischen Jugendromanen überhaupt zu entdecken?

Gemeinsam schauten wir uns die verschiedenen Bereiche an, suchten Bücher und sprachen darüber, was heute alles zur Welt des Lesens gehört.

Natürlich stellten wir dabei auch unseren Club vor. Denn wer sind eigentlich die Bookoholiker? Was macht ein Jugendleseclub? Und muss man dafür ständig lesen?

Wir erzählten von unseren monatlichen Treffen in der VHS Altenburg, von Rezensionsexemplaren, Blog und Instagram, unseren Besuchen auf der Leipziger Buchmesse, Literanautentreffen mit anderen Jugendleseclubs aus ganz Deutschland, Radio und Podcasts, „Nachts im Buchladen“, unseren Buchsammelaktionen für Kinder im Heim und Krankenhaus und natürlich von unseren eigenen Veranstaltungen und Begegnungen mit Autorinnen und Autoren.

Vor allem wollten wir aber wissen, wie die Jugendlichen selbst lesen.

In einer kleinen anonymen Umfrage ging es deshalb um ihr Leseverhalten: Wie oft wird freiwillig gelesen? Welche Geschichten und Genres sind besonders beliebt? Wo werden neue Bücher entdeckt? Und was müsste ein Jugendleseclub bieten, damit man selbst Lust hätte mitzumachen?

Dabei wurde natürlich nicht nur angekreuzt. Wir sprachen über Bücher, Manga, Comics, Graphic Novels und Hörbücher und darüber, was eine Geschichte eigentlich haben muss, damit man unbedingt weiterlesen möchte.

Währenddessen erkundete die jeweils andere Gruppe gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtbibliothek weitere Bereiche der Bibliothek. Anschließend wurde gewechselt.

Und danach hieß es für alle: auf zur VHS.

Von der Bibliothek in die VHS


In der wunderschönen Aula der Volkshochschule Altenburg wartete bereits unser Gast: Anna Dimitrova.

Die in Sofia geborene Autorin schreibt nämlich nicht nur Jugendbücher, sondern auch Drehbücher. Und genau diese Verbindung zwischen Buch und Film wurde im Laufe des Vormittags besonders spannend.

Anna erzählte von ihren Büchern, ihren Figuren und davon, wie Geschichten entstehen. Natürlich ging es dabei um „Kanak Kids – Halb angepasst und voll dazwischen“, das 2025 für den Deutschen Jugendliteraturpreis in der Kategorie Preis der Jugendjury nominiert wurde, ebenso wie um „People Pleaser – Eine für alle und alle für sich“, die Anthologie „Girlhood“ und ihr aktuelles Buch „Between the Lines“, den Auftakt der Reihe „Love Off Script“.

Roman oder Drehbuch?

Dass Anna sowohl Romane als auch Drehbücher schreibt, sorgte für viele Fragen.

Was unterscheidet eigentlich einen Roman von einem Drehbuch? Wie erzählt man eine Geschichte, wenn später nicht Leserinnen und Leser die Worte auf einer Buchseite vor sich haben, sondern Schauspielerinnen und Schauspieler, Kamera und Regie daraus Bilder machen sollen?

Anna erklärte, wie unterschiedlich Geschichten für beide Formen gedacht und geschrieben werden und gab den Jugendlichen Einblicke in ihre Arbeit als Drehbuchautorin.

Und dabei gab es eine Nachricht, die natürlich besonders neugierig machte:

„Kanak Kids“ wird verfilmt.

Anna arbeitet derzeit selbst am Drehbuch für die Verfilmung ihres Romans. Damit konnten die Jugendlichen nicht nur mit einer Autorin darüber sprechen, wie aus einer Idee ein Buch entsteht, sondern unmittelbar erfahren, wie aus einem bereits veröffentlichten Roman nun Schritt für Schritt ein Film werden soll.

Entsprechend groß war die Neugier. Es wurde gefragt, nachgehakt und darüber gesprochen, was sich verändert, wenn eine Geschichte vom Buch auf die Leinwand wechselt.

Gerade bei „Between the Lines“ passte das wunderbar, denn auch dort spielt die Filmwelt eine zentrale Rolle: Die Geschichte führt an eine Filmakademie und verbindet Annas Erfahrungen mit dem Drehbuchschreiben mit einer RomCom.

So wurde aus der Lesung schnell viel mehr als eine reine Buchvorstellung: ein Gespräch über Geschichten in ganz unterschiedlichen Formen, über Bücher und Filme, Figuren und Ideen und darüber, wie aus Worten schließlich Bilder werden können.

Ein großes Dankeschön

Ein solcher Vormittag entsteht nicht von allein.

Unser besonderer Dank gilt den Literanauten, deren Unterstützung diese Veranstaltung möglich gemacht hat. Die Literanauten sind ein Peer-to-Peer-Projekts des Dachverbands Jugendliteratur und werden durch das vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die PwC-Stiftung und die Waldemar-Bonsels-Stiftung gefördert.

Ebenso herzlich bedanken wir uns bei der Volkshochschule Altenburg und Herrn Dr. Michael Hein für die großartige Unterstützung und dafür, dass wir die wunderschöne Aula für unsere Veranstaltung nutzen durften.

Und natürlich geht ein großes Dankeschön an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtbibliothek Altenburg, die unseren gemeinsamen Vormittag mit vorbereitet, die Jugendlichen durch die Bibliothek begleitet und ihnen gezeigt haben, was es dort alles zu entdecken gibt.

Danke auch an die Schulen, Lehrkräfte und natürlich an die rund 70 Schülerinnen und Schüler, die gefragt, diskutiert, zugehört und sich mit uns auf diesen etwas anderen Vormittag rund ums Lesen und Geschichtenerzählen eingelassen haben.


Und schließlich:

Liebe Anna, vielen Dank, dass du nach Altenburg gekommen bist, von deinen Büchern und deiner Arbeit als Autorin und Drehbuchautorin erzählt, unsere vielen Fragen beantwortet und diesen Vormittag gemeinsam mit uns gestaltet hast.

Wir haben uns sehr über deinen Besuch gefreut!

Für uns Bookoholiker sind genau solche Begegnungen einer der schönsten Teile unseres Leseclubs: Bücher nicht nur zu lesen, sondern die Menschen dahinter kennenzulernen, Fragen zu stellen, miteinander ins Gespräch zu kommen und Geschichten gemeinsam zu erleben.

Und nach diesem Vormittag steht einmal mehr fest:

Lesen kann ziemlich viel mehr sein, als allein mit einem Buch auf dem Sofa zu sitzen.

Euer Club der anonymen Bookoholiker 

Mittwoch, 28. Oktober 2026

Ein geheimnisvoller Zug voller Schlangen und Abenteuer

Serpentis

Silja Sillanpää /  Pasi Pitkänen

  • Altersempfehlung: ab 10 Jahren
  • ISBN: 978-3-7512-0925-0
  • Erscheinungstermin: 09.10.2026
  • Seiten: 264
  • Verlag: Oetinger

Covertext

Eine Reise in die Unterwelt

Ein geheimnisvoller Zug, uralte Runen und die Suche nach seiner verlorenen Mutter: Der zwölfjährige Stein wagt sich in eine Welt unter der Erde, wo nichts ist, wie es scheint. Auf einem serpentinenartigen Zug voller Fremder - Träumer, Visionäre und Untergangspropheten - hofft er, seine verschwundene Mutter zu finden. Doch wem kann er trauen? Während der Zug unaufhaltsam in die Dunkelheit rast, gerät Stein immer tiefer in ein Netz aus Rätseln, das sein Schicksal für immer verändern könnte.

Rezension 

Der zwölfjährige Stein lebt bei seinen Großeltern, die ein Reptiliengeschäft betreiben und sich besonders für Schlangen interessieren. Über seine Eltern weiß er nur wenig. Seine Mutter verschwand, als er noch ganz klein war. Als Stein an seinem zwölften Geburtstag erfährt, dass seine Großeltern in ein Pflegeheim ziehen sollen und das Geschäft geschlossen wird, bricht für ihn eine Welt zusammen.

Mit seiner Schlange Niji macht er sich auf den Weg, um geheimnisvollen Hinweisen zu folgen, die ihm seine Großeltern hinterlassen haben. Dabei entdeckt er etwas Unglaubliches: einen geheimnisvollen Zug tief unter der Erde, in dem Menschen mit ihren Schlangen leben. Anfangs ist Stein völlig verwirrt, doch nach und nach findet er sich in dieser seltsamen Welt zurecht. Dabei lernt er Dia kennen, die ihm hilft, die Geheimnisse des Zuges zu verstehen. Doch warum können nur Schlangen die Türen öffnen? Was hat es mit dem großen Rätsel auf sich? Und wird Stein endlich seine Mutter finden?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Geschichte ist spannend, aber auch lustig geschrieben, sodass man gemeinsam mit Stein die geheimnisvolle Welt des Zuges erkunden kann. Besonders schön fand ich die vielen Illustrationen, die das Abenteuer lebendig werden lassen. Zwischendurch gibt es außerdem kurze Zusammenfassungen, die dabei helfen, den Überblick über die bisherigen Ereignisse zu behalten.

Auch die vielen leicht skurrilen Nebenfiguren haben mir gefallen. Mit ihren Eigenheiten und ihrer meist freundlichen Art sorgen sie immer wieder für unterhaltsame Momente.

Besonders mochte ich Dia, die zu Steins Freundin und einer zweiten wichtigen Hauptfigur wird. Während Stein eher vorsichtig und nachdenklich ist, handelt Dia mutig und entschlossen. Die beiden ergänzen sich richtig gut. Dia hilft Stein dabei, über sich hinauszuwachsen, und führt gleichzeitig auch uns Leserinnen und Leser in die geheimnisvolle Welt des Zuges ein.

Ich würde das Buch allen ab etwa zehn Jahren empfehlen, die Schlangen mögen und spannende Familiengeschichten voller Abenteuer lieben. Auf den nächsten Teil der Reihe bin ich jedenfalls schon sehr gespannt, vor allem, weil dieses Buch mit einem fiesen kleinen Cliffhanger endet.

Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!

Für Euch gelesen, zusammengefasst und empfohlen

Henry Rumbelle

Workshop mit Dominik Jell

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