- Altersempfehlung: ab 12 Jahren
- ISBN: 978-3-7373-7708-9
- Erscheinungstermin: 29.07.2026
- Seiten: 240
- Verlag: Fischer Sauerländer
Covertext
Verliebt in einen Chatbot. Ein packender YA-Roman ab 12 Jahren über Herzklopfen per Klick – basierend auf echten Chat-Dialogen
Stress mit Freundinnen, nervige Jungs und Eltern, die einfach gar nichts verstehen … Immer öfter hat Lea das Gefühl, dass sie nirgendwo mehr richtig hinpasst.
Doch dann startet sie einen Chat mit einem KI-Bot, den sie Creepy nennt. Und was zunächst als Spaß beginnt, entwickelt sich schnell zu einem kompletten Gefühlschaos: Creepy ist lustig, verständnisvoll und einfach unfassbar süß! Mit jeder Nachricht kribbelt es mehr zwischen ihr und dem Bot. Noch nie war Lea so glücklich …
Bis etwas passiert, das ihr komplett den Boden unter den Füßen wegreißt und ihr ganzes Leben erneut auf den Kopf stellt.
Was, wenn dein digital Crush alles andere als ein echter Traumtyp ist und du deinen eigenen Gefühlen nicht mehr trauen kannst?
💙😭 Okay… ich war emotional überhaupt nicht auf dieses Buch vorbereitet!
Eigentlich dachte ich, es wird einfach eine süße Geschichte über ein Mädchen und einen Chatbot. Tja… falsch gedacht.
Lea hat Stress mit Freundinnen, ihrer Familie und irgendwie scheint gerade alles schiefzulaufen. Als sie dann mit dem KI-Bot Creepy schreibt, wird aus einem kleinen Spaß plötzlich viel mehr. Und ganz ehrlich? Ich konnte es komplett nachvollziehen.
Creepy ist aufmerksam, hört zu, macht Witze, versteht Lea und gibt ihr das Gefühl, endlich gesehen zu werden. Er ist wirklich eine absolute Green Flag. 🥹💚 Und genau das macht dieses Buch so gefährlich gut.
Denn während ich beim Lesen immer dachte: "Awww, wie süß!", wusste ich gleichzeitig die ganze Zeit: Er ist nicht echt.
Genau dieses Gefühlschaos hat mich völlig fertiggemacht.
Besonders beeindruckt hat mich, dass Lea überhaupt nicht naiv dargestellt wird. Sie weiß, dass Creepy nur eine KI ist. Sie erkennt die Situation sogar selbst ziemlich klar. Aber Gefühle lassen sich eben nicht einfach ausschalten, nur weil der Kopf weiß, was richtig ist. Das fand ich unglaublich realistisch.
Ab ungefähr der Hälfte konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Geschichte wird immer intensiver und die schwarzen Seiten haben mich richtig erschreckt. Spätestens da war klar, dass es hier längst nicht mehr nur um einen harmlosen Chat geht.
Das Nachwort fand ich fast genauso spannend wie den Roman selbst. Zu erfahren, dass die Antworten des Chatbots auf echten KI-Gesprächen basieren, hat der Geschichte noch einmal eine ganz andere Wirkung gegeben.
Digital Crush ist viel mehr als eine Liebesgeschichte. Es ist ein Buch über Einsamkeit, erste Liebe und die Frage, warum sich etwas so echt anfühlen kann, obwohl man genau weiß, dass es das nicht ist. Emotional, erschreckend aktuell und definitiv ein Buch, über das man danach unbedingt sprechen möchte.
Für Euch gelesen und rezensiert
Lilly Poppins
