- Altersempfehlung: ab 9 Jahren
- ISBN: 978-3-949545-83-2
- Erscheinungstermin: 17.09.2025
- Seiten: 178
- Verlag: Orlanda Verlag
Covertext
Je nachdem, wo auf der Welt Mädchen geboren werden, ergeben sich für sie sehr unterschiedliche Lebensperspektiven.
Fünf Mädchen aus verschiedenen Ländern erzählen ihre persönlichen Erlebnisse vom Erwachsenwerden und was es für sie bedeutet, als Mädchen geboren zu sein. Sie hinterfragen die Ungerechtigkeiten, die Gewalt und die Einschränkungen, mit denen sie konfrontiert sind: Kaneila aus Nepal, Jade aus Frankreich, Manoosh aus Afghanistan, Makena aus Kenia und Luisa aus Mexiko.
Es geht um Themen wie Menstruation, Armut, Bodyshaming, männliche Privilegien, Zugang zu Bildung, Zwangsheirat, Genitalverstümmelung, sexuelle Belästigung, Femizide und vieles mehr. Jede Geschichte wird durch einen dokumentarischen Teil ergänzt, der über Hintergründe informiert und Initiativen und Aktivistinnen vorstellt, die sich für mehr Gleichberechtigung und Frauenrechte einsetzen.
Dieses Buch zeigt, wie wichtig es ist, Tabus zu brechen und politisch Stellung zu beziehen. Damit alle Mädchen, gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei leben können – überall auf der Welt.
Als Mädchen geboren“ von Alice Dussutour ist ein richtig wichtiges und spannendes Buch. Es erzählt die Geschichten von fünf Mädchen aus verschiedenen Ländern. Sie berichten davon, wie ihr Leben aussieht und welche Probleme sie haben, nur weil sie Mädchen sind. Manche Geschichten haben mich traurig gemacht, andere wütend, aber viele haben mir auch gezeigt, wie mutig Mädchen sein können.
Im Buch geht es um Themen wie Schule, Freiheit, Menstruation, Bodyshaming, Zwangsheirat oder Gewalt gegen Mädchen. Einige Dinge waren echt schockierend und ich konnte kaum glauben, dass so etwas auf der Welt wirklich passiert. Gleichzeitig zeigt das Buch aber auch, dass viele Menschen versuchen, etwas zu verändern und sich für Mädchenrechte einsetzen.
Besonders toll fand ich, dass die Geschichten nicht langweilig erklärt werden, sondern sehr persönlich geschrieben sind. Dadurch konnte ich mich gut in die Mädchen hineinversetzen und verstehen, wie sie sich fühlen.
Richtig schön sind auch die vielen bunten Illustrationen im Buch. Manche Bilder gehen über eine ganze Seite und der Text ist direkt auf das Bild gedruckt. Auf anderen Seiten sind viele kleine Zeichnungen und Texte verteilt. Das lockert das Buch total auf. Die Bilder passen perfekt zu den Geschichten und zeigen die Gefühle der Mädchen richtig gut. Manche Bilder wirken traurig oder ernst, andere machen Hoffnung. Dadurch fühlt sich das Buch noch lebendiger an.
Ich finde, dieses Buch sollte in Schulen und Bibliotheken stehen, weil es wichtige Themen anspricht, über die viel mehr gesprochen werden muss. Es zeigt, dass Mädchen überall auf der Welt die gleichen Rechte haben sollten und dass Mut und Zusammenhalt viel verändern können.
Ein sehr bewegendes und wichtiges Buch, das ich auf jeden Fall weiterempfehlen würde.
Für Euch gelesen und rezensiert
Lilly Poppins

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