Montag, 11. Mai 2026

Second Chance, Found Family und ganz viel Coziness

A Painter's Touch

Rebekka Weiler (Autor*in)
  • Altersempfehlung: ab 16 Jahren
  • ISBN: 978-3-7432-1951-9
  • Erscheinungstermin: 13.05.2026
  • Seiten: 480
  • Verlag: Loewe

Covertext

Rezension 

Linus, der in Stockholm Kunst studiert, genießt sein Leben in vollen Zügen. Um seine Zukunft macht er sich dabei wenig Gedanken. Warum auch? Es ist alles gut, so wie es gerade ist. Als er dann die Nachricht erhält, dass ausgerechnet er die Tauchschule seines Onkels auf Öland geerbt hat, ist er fest entschlossen, diese zu verkaufen. Linus könnte das Geld dringend gebrauchen. Allerdings hat er nicht mit Tauchlehrerin Emma gerechnet. Die behauptet nämlich, sein Onkel hätte ihr die Tauchschule vermacht. Jetzt muss sich Linus nicht nur mit dem Verkauf der Schule auseinandersetzen, sondern auch noch mit einer ziemlich angefressenen Emma und einem verschwundenen Testament. Doch bei all dem Chaos bemerkt Linus auch, dass Emma ihn inspiriert – und das nicht nur künstlerisch.

Ich habe letztes Jahr „A Poet’s Heart“ innerhalb eines Tages gelesen und geliebt. „A Painter’s Touch“ hat mich genauso begeistert. Linus ist ein starker Protagonist, der seine gesamte Familie verloren hat und in seiner WG eine neue gefunden hat. Umso mehr vermisst er diese, als der Anruf kommt, dass er nach Öland muss. Ich liebe die Dynamiken zwischen den Charakteren wirklich sehr. Yva und Mats, die wir aus Teil 1 und 2 der Reihe kennen, sind natürlich auch wieder mit am Start und wie immer für Linus da, als Emma anfängt, ihn komplett aus dem Konzept zu bringen. Die drei sind wirklich unfassbar mausig zusammen. Friendship Goals, wenn ihr mich fragt.

Emma auf der anderen Seite hat kaum Zeit für Freunde, weil sie ihre gesamte Freizeit ihrem kleinen Bruder Noah widmet. Ihre Mutter ist kaum da und Emma hatte keine wirklich schöne Kindheit, weshalb sie nun versucht, ihrem Bruder eine umso schönere zu ermöglichen. Die Geschwisterdynamik ist hier wirklich wieder Zucker pur.

Emma und Linus kannten sich bereits vor den Ereignissen der Story. Die beiden waren Kindheitsfreunde, doch der Kontakt brach irgendwann ab. Sich jetzt zehn Jahre später wiederzusehen, ist für beide eine ziemliche Herausforderung. Vor allem natürlich, weil Linus vorhat, Emmas Lieblingsort zu verkaufen.

Das Worldbuilding war für mich erneut ein absolutes Highlight. Weiler schafft es richtig gut, die Natur Schwedens rüberzubringen. Es fühlt sich ganz anders an als in Teil 1, der größtenteils in Stockholm spielt. Hier erwartet einen eher raue Natur und genau das habe ich sehr geliebt.

Das Buch wird aus den Sichten von Linus und Emma erzählt und beinhaltet Tropes wie Second Chance, Found Family und ganz viel Coziness.

Auf jeden Fall eine Empfehlung!

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Nobleflower

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