- Altersempfehlung: ab 14 Jahren
- ISBN: 978-3038802334
- Erscheinungstermin: 13.08.2025
- Seiten: 320
- Verlag: Arctis
Covertext
Girlhood ist kein Buch, das man einfach nur liest und dann wieder ins Regal stellt. Es ist eher so ein Buch, das einen zwischendurch wütend macht, manchmal traurig und dann wieder ziemlich hoffnungsvoll. In sechs Kurzgeschichten erzählen unterschiedliche Autorinnen vom Aufwachsen als Mädchen und davon, wie anstrengend es sein kann, ständig in irgendwelche Rollen gepresst zu werden.
Es geht um Dinge, die viele junge Frauen kennen: Bodyshaming, Rassismus, Social Media, Erwartungen von Familie oder Gesellschaft und die Frage, wer man eigentlich sein darf. Und ja, das klingt erstmal nach schweren Themen. Aber das Buch schafft es, diese Geschichten so zu erzählen, dass sie ehrlich wirken und nicht wie eine Moralpredigt.
Was ich besonders stark fand: Die Figuren sind nicht perfekt. Sie zweifeln, sie machen Fehler, sie fühlen sich manchmal komplett überfordert. Aber genau darin liegt ihre Stärke. Sie lernen, für sich einzustehen, sich nicht kleinmachen zu lassen und ihren eigenen Weg zu gehen.
Die Kurzgeschichten sind dabei sehr unterschiedlich. Manche sind wütend, manche berührend, manche sogar überraschend humorvoll. Gerade diese Vielfalt macht das Buch so spannend, weil man merkt: Es gibt nicht nur eine Art, Mädchen oder Frau zu sein.
Für mich zeigt Girlhood vor allem eines: Frauen müssen sich nicht gegenseitig Konkurrenz machen. Im Gegenteil. Zusammenhalt ist viel stärker als dieses ewige „wer ist besser“.
Und genau deshalb fühlt sich dieses Buch nicht nur wichtig an, sondern auch ziemlich empowering.
Für Euch gelesen und rezensiertKitty Myst

