Dienstag, 15. September 2026
Hexen, Vampire, bekannte Klischees und Beziehungsdynamiken mit ACOTAR-Vibes
The Witch in the Dead of Night
- Altersempfehlung: ab 16 Jahren
- ISBN: 978-3-522-90029-4
- Erscheinungstermin: 25.08.2026
- Seiten: 496
- Verlag: Loomlight
Covertext
Eine Hexe mit uralter Macht – in einem Königreich voller Vampire
Finn Erramun verbirgt ein tödliches Geheimnis: Sie ist eine der letzten Hexen im Königreich von Valen. Als Vampirkönig Mordric ihre Magie entdeckt, tötet er sie nicht, sondern zwingt sie zu einem Pakt: Beherrscht Finn ihre Kräfte bis zur Sommersonnenwende, darf sie leben. Ausgerechnet Prinz Enhart soll sie ausbilden – charismatisch, gefährlich nah und der Letzte, in den sie sich verlieben dürfte. Doch als eine Mordserie Valen erschüttert, erkennt Finn, dass sie nicht zur Rettung des Reiches bestimmt ist. Sondern womöglich zu seinem Untergang.
Zwischen gefährlichen Machtspielen, verbotener Anziehung und uralten Verschwörungen muss Finn entscheiden, wem sie vertrauen kann – und wie weit sie für ihre Freiheit und ihre Liebe gehen will. In Valen sind es nämlich nicht nur Vampire, die nach Macht dürsten …
The Witch in the Dead of the Night erzählt von Finn, einer der wenigen übrig geglaubten Hexen, die nun mithilfe des Vampirkönigs und des Vampirprinzen ihre Macht zurückerlangen soll. Sie tauscht die Rolle des Zimmermädchens gegen die einer persönlichen Beraterin ein und ihr Leben wird dadurch gehörig auf den Kopf gestellt.
Der Anfang war wirklich super. Man war direkt in der Geschichte drin und es war so catchy, dass man das Buch gar nicht wieder aus der Hand legen wollte.
Natürlich werden auch wieder Klischees bedient, aka: „Ich trinke von deinem Blut und du von meinem“ oder der Vampirprinz mit dem göttlichen Körper. Was ich aber gar nicht schlimm finde, weil ich genau aus diesen Gründen solche Bücher lese.
Auch die Beziehungsdynamiken mochte ich sehr. Stellenweise erinnerte es mich extrem an ACOTAR, was definitiv immer Pluspunkte gibt.
Jetzt kommen wir aber zum großen Aber: In der Mitte war es mir einfach zu langatmig. Fast 200 Seiten lang gab es immer wieder die gleichen magischen Versuche. Und auch das Ende war mir etwas zu flach, nachdem die Handlung vorher noch einmal so schön an Fahrt aufgenommen hatte.
Ich fand’s definitiv nicht schlecht, aber in Band 2 muss für mich noch mehr kommen.
Für Euch gelesen, rezensiert und empfohlen
Zeilenflüsterin / @plot.tweety-
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